
![]() | Die erste Reise |
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Tagwache um 5.30 Uhr.
Nachdem wir am Flughafen von einige Unentwegten (nochmals herzlichen Dank!!) verabschiedet worden waren diente der Flug nach Frankfurt als Testlauf für Salome. Den Aufenthalt in Frankfurt nutzten wir für ein Frühstück, da Lufthansa uns mit einem kurzen Kaffee nicht ganz glücklich machen konnte (wo bleiben die Crossair-Brötchen?), bzw. um das letzte Mal D-Mark auszugeben. Der Weiterflug nach Houston verlief ebenso problemlos und entspannt. Wenn wir uns da an die diversen Horrorgeschichten erinnern (18 Std. ununterbrochenes Schreien?), war es sogar sehr entspannend. Salome hat viele Leute kennen gelernt, die sich alle liebevoll um sie kümmerten und uns einige Minuten Erholung gönnten... Weiter haben wir ein erstes Mal die Freundlichkeit und Offenheit der Amis kennen gelernt, als unsere Nachbarn ihre Email-Adresse für alle Fragen, Probleme etc. gaben.
Leider konnten wir dann nicht mehr auf sie zurück greifen, als wir zum ersten Mal in Nöte kamen: Der äusserst korrekte Immigration Officer wollte uns mit unseren Visa nicht einreisen lassen, da wir mit diesen Visa nicht arbeiten dürfen und Jürg als Grund für den Aufenthalt "Business" angegeben hat. Da nützte alle Erklärungsversuche, Einladungen von TerraPoint nichts mehr, wir mussten im Kämmerchen auf weitere Ermittlungen warten. Nach fast einer Stunden Warten durften wir dann endlich "einreisen", mit dem Vorbehalt, dass wir innert 2 Wochen wieder auszureisen haben und Jürg bis zu diesem Zeitpunkt nicht arbeiten darf. Der "freundliche" Beamte erklärte mir, dass es immer wieder zu diesen Verwechslungen komme, anscheinend auch bei internationalen Firmen....
Nach der Personenkontrolle durften dann auch noch unsere Fahrräder und Schuhe daran glauben: Desinfektion gegen Maul- und Klauenseuche! Nach unterdessen gut 3 Stunden nach der Landung sind wir dann endlich in unserem neuen Heim angekommen. Endlich was positives! Wir fühlten uns gleich sehr wohl, die Wohnung ist geräumig, modern, hell und nett eingerichtet, Pool und Fitnessraum gehören auch zur Siedlung (Detail siehe Bilder).

Als wir an diesem Morgen aufgestanden sind, herrschten schwül-feuchte Temperaturen (so um die 25 Grad Celsius und 97 % Luftfeuchtigkeit), welche uns noch lange in positiver Erinnerung blieben. Als Reisebegleitung haben wir uns Roland und Marc ausgesucht, die von ihrem Kurzaufenthalt bei TerraPoint mit uns zurückreisten. Die Koffer durften wir leider nicht nach Zürich durchchecken, da unsere tapfere Fluggesellschaft nicht mehr als zuverlässiger Partner galt (Kommentar eines United-Angestellten: "Swissair went out of business". Diesem Umstand haben wir (und Roland) zu verdanken, dass wir den Anschlussflug in Chicago verpassten und wir für einem Tagestrip in der Stadt der Steaks und des Blues blieben durften. Das Hotel können wir nur weiterempfehlen und beim Abendessen hat Patricia endlich mal Bekanntschaft mit währschaften amerikanischen Portionen gemacht. Das London Broil Steak reichte für 3 Erwachsene!
Am nächsten Morgen sind wir dann mit der U-Bahn (wow, OeV in USA!) nach Downtown gefahren und haben uns von der mächtigen Skyline beeindrucken lassen. bevor wir zurück zum Flughafen gefahren sind, haben wir Salome noch eine Winterausrüstung (Chicago-Bulls-Handschuhe und -Mütze) gekauft. Diese Entscheidung hat sich 20 Stunden später als sehr weise herausgestellt, da wir in Zürich bei unfreundlichen 14 Grad Minus (Luftfeuchtigkeit wohl unter 10 %...) empfangen wurden. Da wir in lockerer Kleidung aus Texas abgereist sind und die SBB/PTT nicht gerade gemäss Fahrplan verkehrten, sind wir beinahe erfroren.
Die Tage rund um Weihnachten haben wir mit unseren Familien verbracht und haben natürlich auch das eine oder andere Mal mit dem Schlitteln den Winter genossen.

Last modification: 30. Apr 2002